Volkswandertag 2007 des SV-Linde 1957 e.V. - Von Schauern verschreckt - von der Sonne belohnt

Reizvoll vom ersten bis zum letzen Schritt, dafür sind die Wanderstrecken rund um Linde bekannt, die der Sportverein Linde alljährlich zum Internationalen Wandertag ausarbeitet und anbietet. Im Hinblick auf das „durchwachsene“ Wetter stand das 27. Ereignis dieser Art, das am dritten Juniwochenende 2007 stattfand, zunächst im Zeichen der Unentwegten. Zünftige Wanderer sind Frühaufsteher, so dass die Betreuer am Samstag, wie am Sonntag bereits ab sechs Uhr auf ihren Plätzen gefordert waren.

 

Im Jubiläumstrikot machte die Arbeit Freude

 

Im Namen des Vorstandes überraschte Karl-Egon Kremer das Service-Team mit leuchtend gelben Werbe-Trikots, die der Verein anlässlich seines 50jährigene Jubiläums anfertigen ließ. In dieser Montur machte die Arbeit doppelte Freude. Herz und Seele der Wanderabteilung des SV-Linde 1957 e.V. sind unbestritten Alfred und Ursula Müller.

 

Kleine Helfer mit großem Eifer dabei

 

Eingeweihten blieb die Feststellung nicht verborgen, dass  bereits die dritte Generation ihrer Sippschaft aktiv mitwirkte und „Starthilfe“ leistete. An Start und Ziel, der Gymnastikhalle Linde, wie an den übrigen Kontrollpunkten und Verpflegungsstellen, fühlten sich die Wanderer rundum zufrieden und versorgt.

 

Schönstes Wetter lockte am Sonntag die Kurzentschlossenen

 

Mit der unverhofften Stabilisierung des Wetters schlug am Sonntagmorgen die Stunde der Kurzentschlossenen, was einer weiteren erfolgreichen Teilnehmerbilanz entscheidend Auftrieb gab. Drei verschieden lange Wegstrecken von 20, 10 und 6 Kilometern führten zunächst von Linde aus ins Sülztal und dann zurück über die Höhen und Auen des Breidenbachtals. Die große Runde schloss zusätzlich idyllische Passagen des Ommertales ein.

 

Linder Torten und Reibekuchen waren die Renner

 

Publikumsmagnete der Wandertagsgastronomie waren die Cafeteria und der Reibekuchenstand. Während die einen auf hausbackene „Linder-Torten“ und Kuchen schworen, verkündeten andere, eigens wegen der „Rievkooche“ nach Linde gekommen zu sein. Ein Dank gebührt den Linder Hausfrauen für ihre Backkunst und Spendierfreudigkeit, wie auch den ehrenamtlichen Helfern an der Kuchentheke, den Imbiss- und Getränkeständen und vor allen Dingen im sengenden Umfeld der Siedegeräte und Grillpfannen.

 

Geteilte Freude ist doppelte Freude

 

Diese Weisheit bewahrheitete sich auch diesmal wieder. Die Anwesenheit des Bürgermeisters Dr. Hermann-Josef Tebroke unterstrich den Stellenwert dieser Breitensportveranstaltung. In seiner Eigenschaft als Schirmherr unterstützte er den Vereinsvorsitzenden Karl-Egon Kremer gerne bei der Vergabe hübscher Trophäen an die teilnehmerstärksten Wandergruppen. In der genannten Reihenfolge verdienten sich die Wanderfreunde Wipperfeld, die Wandergesellen Alt-Hürth, die Wandergruppen BSW-Dieringhausen, Greven und Dhünn, die St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Linde und die Wanderfreunde Brühl diese Auszeichnungen